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Irmak Ali - 19. June 2017 - 8 Minuten fürs Lesen


“Good design keeps the user happy, the manufacturer in the black and the aesthete unoffended”- Raymond Loewy

In der Zeit der Digitalisierung zählt der erste Eindruck. Es ist üblich, dass Apps nicht nur wichtige Features und eine entsprechende Usability enthalten, sondern auch ein gutes Design mit sich bringen. Mit dem immensen Angebot an Apps überleben nur die Anwendungen, die auch dem Nutzer ein attraktives Erlebnis bieten können. Sind die Features gut, das Design jedoch nachlässig, werden die Kunden nicht zufrieden sein und die Applikation nicht regelmäßig oder gar nicht nutzen. Gefragt sind hier Einfachheit und dezentes Design der Eigenschaften, die dem Nutzer trotzdem eine effiziente Funktionalität bieten.

Für die ideale UX (User Experience) während der Nutzung einer App können folgende Punkte relevant sein:

Nutzung von Social Media

Wie allseits bekannt ist, spielt Social Media eine wichtige Rolle bei einem Großteil an Menschen und hat viel Einfluss in unserem Leben. Egal, ob ein Bild vom Mittagessen oder ein Video des Nachbarhundes, alles wird gepostet und mit anderen geteilt. Die einflussreichen Sozialen Netzwerke wie zum Beispiel Facebook, Instagram oder Twitter sind ein optimaler Weg, um für eine App zu werben. Bindet man diese Netzwerke in eine App ein, wird dies der App einen großen Vorteil verschaffen und gleichzeitig das Design bereichern, da die Social Media Affinität der App zu einer besseren UX beiträgt.

Belohnung für treue User

Bei der langfristigen Nutzung einer App sollte der User auch entsprechend dafür belohnt werden. Durch ein Feature, das beispielsweise Prämien an Kunden verteilt, die die Anwendung regelmäßig und langfristig nutzen, gewinnen die Entwickler die Loyalität der User und animiert sie zur weiteren Verwendung der App.

Personalisierung

Eines der wichtigsten Faktoren für eine gute UX: Die Anwendung sollte die Funktion der individuellen Personalisierung unterstützen. Hierbei ist das Ziel, dem Nutzer die Verwendung der App so angenehm wie möglich zu gestalten. Dabei könnten sie beispielsweise dem Kunden die Möglichkeit geben, die Optik der App nach ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen anzupassen. Personalisierung kann jedoch noch vieles mehr: die Anwendung optimal auf den User anpassen. Hat ihr Kunde beispielsweise einen Backpack-Urlaub gebucht, kann die App dem User die Information als Push-Nachricht überbringen, dass zum Beispiel Rucksäcke im Angebot sind.

UI als bedeutende Rolle

Das UI (User Interface) spielt eine wichtige Rolle. Im Erscheinungsbild der App sind Eigenschaften wie die Farbe, die Schriftart, der Hintergrund und Bilder von großer Bedeutung. Diese müssen im Einklang miteinander sein, um dem Kunden eine angenehme Nutzung zu ermöglichen und ihn so zum weiteren Gebrauch anzuregen. Die einladenden Features müssen also gezielt eingesetzt werden, um das Interesse des Users zu halten.

Im Bereich des User Interface Design gibt es verschiedene Punkte, die beachtet werden sollten:

Web Design? – Bloß nicht!

Mobiles Design hat seine eigenen Regeln und Ansichten, dh. sie sollten sich nicht an den Web-Standards orientieren. Selbstverständlich ist es erlaubt, das Design einer Website aufzugreifen, jedoch sollte dies auch nicht darüber hinausgehen, da so die Features der Anwendungen darunter leiden würden. Nutzen Sie die große Vielzahl der aktuellen App-Standards, um das bestmögliche aus Ihrer Anwendungen heraus zu holen. Hier finden Sie Informationen zu den Guidelines von iOS und Android.

  1. Spaßfaktor nicht vergessen
    Selbstverständlich ist es ausschlaggebend, welche Arten von Apps entwickelt werden. Jedoch ist das Vergnügen an einer App für den Nutzer immer ein Pluspunkt.
  2. Trends versprechen nicht gleich Erfolg
    Ein zeitloses Design ist wichtig, um ein erfolgreiches UI zu sichern. Webanwendungen, die auf Trends setzen, beschäftigen den Nutzer zwar für eine Zeit, sind jedoch schnell wieder vergessen. Selbstverständlich lassen sich manche Design-Trends nicht umgehen, doch den entscheidenden Erfolg sollten Sie nicht darauf setzen.
  3. Interaktion
    Die Anwendung sollte dem Nutzer die Kontrolle über seine Aktionen ermöglichen. Beispielsweise kann die App so gestaltet werden, dass er Buttons bewegen, Schalter umlegen oder Schieber hin und her wischen kann während er diese bedient. Allgemein steigern Interaktionen die Vertrautheit mit der App.
  4. Weniger ist mehr
    Wie vorher bereits erwähnt, sollte man das Design so einfach wie möglich halten. Intuitive Bedienbarkeit und eine simple Handhabung des Designs, ohne dass es einen überwältigt, sind hier erwünscht. Einfach verwendbare Apps sind meist die erfolgreichsten, ein Beispiel hierfür wäre Instagram. Viele Anwendungen haben anfangs ein Tutorial, wie die App verwendet werden soll. Dies zeugt von schlechtem Design, da die App dann nicht intuitiv bedienbar ist.

No Go’s

Zwischen all den Aspekten, die man beachten sollte, um eine gutes Design und eine gelungene UX zu bieten, gibt es auch Dinge, die man vermeiden sollte:

  1. Überladung von Informationen
    Eine App, die vollgestopft ist mit Informationen wohin man auch schaut, wird niemals erfolgreich in die App-Charts stürmen. Eine Lösung hierfür ist beispielsweise eine visuelle Darstellung.
  2. überladene Informationen

  3. Design gegen Usability
    Natürlich ist das Design eines der wichtigsten Aspekte, wenn es um den Erfolg einer Anwendung geht. Dennoch sollte man beachten, dass die Benutzerfreundlichkeit deswegen nicht in den Hintergrund rücken sollte.
  4. Überflüssige Animationen
    Animationen sind zwar schön und gut, aber nicht immer passend. Sie sollten sich bewusst sein, wann diese konstruktiv sind und wann nicht.
  5. Keine Mysterien bei Links
    Die User Ihrer App werden es Ihnen danken, wenn Sie all Ihre Links, falls vorhanden, mit Bezeichnungen versehen. Überraschungen sind hier eher kontraproduktiv.

Fazit

Gutes Design – glückliche Kunden? Ja, auf jeden Fall! Das Design ist einer der entscheidenden Punkte, ob der Kunde zufrieden mit der App ist oder nicht. Ist eine Anwendung simpel gehalten, ermöglicht sie eingebaute Funktionalitäten und kann dazu einfach bedient werden, so werden die Kunden zufrieden sein und die App weiterhin in Gebrauch haben. Wie auch schon beim Essen heißt es hier: das Auge swipt mit!
Werden all die obengenannten Aspekte bei der Entwicklung Ihrer App beachtet, werden Sie sich den maximalen Erfolg Ihrer App sichern.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung.



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